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Ökumenische Flüchtlingshilfe Steinheim

Adventsabend der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Steinheim

Adventsabend der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Steinheim und dem Welcome Café im Jugendheim St. Nikolaus Winterspaziergang und Suppe am Feuerkorb

Zum Jahresausklang trafen sich die Aktiven der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Steinheim (ÖFS) und des Cafés Welcome, am Mittwochabend, 12. Dezember 2018, mit Menschen aus unterschiedlichen Her-kunftsländern (Afghanistan, Syrien, Äthiopien, Eritrea, Iran), die in Steinheim leben bzw. zeitweise gelebt haben.

Der Abend begann mit einem Spaziergang durch Steinheim mit etwa 20 Hanauer Neubürgern. Der Weg führte vom Familien- und Generationenzentrum in der Ludwigstraße, am Main entlang zur Steinheimer Altstadt, weiter durch den Burggarten zum katholischen Jugendheim St. Nikolaus mit dem Café Welcome. Nebenbei gab es Informationen zu Steinheim (Hochwassermarken, Stadttore, Schloss und Schlossgarten, Platz des Friedens, Fachwerkhäuser, …).

Die Spaziergänger wurden im Hof des Jugendheims St. Nikolaus mit einem wärmenden Feuer empfangen. Das Team des Cafés Welcome hatte Bänke und Kerzen aufgestellt. Zusätzlich waren die Tische im Saal weihnachtlich geschmückt. Eine Beköstigung mit heißen Getränken, diversen Suppen, Brot und Weihnachtsplätzchen war vorbereitetet. Natürlich wurden auch Weihnachtslieder angestimmt – diese gehören einfach zu einem solchen Event auch dazu.

Sehr schnell entwickelte sich eine gute Stimmung; es gab viele Gelegenheiten zu persönlichem Austausch. Kleine und große Kinder hatten viel Spaß miteinander.

Inzwischen ist die Kommunikation auf Deutsch zwischen Neubürgern und Staanemern gut möglich.

Viele Gäste und Unterstützer*innen der ÖFS kennen sich aus den diversen Kontaktmöglichkeiten seit 2015/16: Unterstützung der Flüchtlinge in der Ludwigstraße 60, Mittwochstermine im Café Welcome im Jugendheim der kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus, Alphabetisierungskurs, Treffpunkt Get-Together, Hausaufgabenhilfe donnerstags und Drop-Inklusive Treff im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum.

Besonders eindrucksvoll war, dass sich Leute wieder einmal trafen, die sich aus verschiedenen Gründen lange nicht gesehen hatten. Auch über Pausen hinweg bleibt der Kontakt erhalten und das gegenseitige Vertrauen wächst.

Die entspannte Stimmung und die große Zahl der Teilnehmer*innen von geflüchteten Menschen/

Neubürgerinnen zeigt den Unterstützer*innen der ÖFS, wie wichtig diese Kontaktmöglichkeiten sind. Sie sind bereit, sich in kleine Projekte einzubringen, die dem Stadtteil und der Gemeinschaft guttun. Man kann gespannt darauf sein, wie sich das Zusammenleben im nächsten Jahr weiterentwickelt.


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