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Die 68er Bewegung in der Kirche

Zeitzeuge Pfr. D. Ruhland erinnert sich!

Die 68er Bewegung in der Kirche – davon berichtet der Zeitzeuge und damalige Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Steinheim/M, Dieter Ruhland am Dienstag, den 13. November um 19.00 Uhr im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum.

'1968' markiert eine Zeitenwende in Staat und Gesellschaft und Politik. Fünfzig Jahre ist es her, dass es in der Bundesrepublik Deutschland in der Gesellschaft mächtig 'kocht': Althergekommenes und bis dahin 'immer Gültiges' wird von der Jungen Generation in Frage gestellt. Der Protest stößt dabei auf den Widerstand derer, die an der Macht sind und das Sagen haben. Er verlief keineswegs immer friedlich.

Der Blick auf empfundene Ungerechtigkeiten führte dann auch weltweit zu massiven Auseinandersetzungen und stürzte die Staaten in schwere Krisen. In Deutschland standen dafür Begriffe wie APO und RAF und Namen wie Andreas Baader und Ulrike Meinhof und andere. Der Terror verbreitete Angst und Schrecken. Mord wurde zum Mittel des Kampfes gegen das Establishment. Die Folgen sind bis heute weltweit zu spüren.

Die 68er Zeit erreichte und veränderte aber auch die Kirche. Herkömmliches und Amtsautoritäten wurden in Frage gestellt. Und das ging auch an Steinheim nicht spurlos vorbei. Es gab für Veränderungsideen nicht einfach Zustimmung.

Von all dem berichtet Pfarrer Dieter Ruhland, der in jener Zeit in Steinheim seine erste Pfarrstelle begleitete und jetzt in Bad Nauheim im Ruhestand lebt.

Sein Bericht verspricht interessante Erinnerungen und nennt Folgen dieser auch in der Kirche unruhigen Zeit,- mit positiven Auswirkungen bis heute.

Die Evangelische Kirchengemeinde Steinheim/ M lädt herzlich dazu ein und freut sich über reges Interesse. Der Eintritt ist kostenlos, über eine Spende für die Jugendarbeit freut sich die Gemeinde.


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