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Toleranz

Diskriminierung ist verstörend, brutal und verletzt die Seele schwer - Eine Aktion der Evang. Jugend Steinheim/M zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Seit zwei Monaten beschäftigt sich die Evang. Jugend Steinheim/M im Rahmen des Steinheimer Familien- und Generationenzentrums intensiv sowohl mit eigenen, als auch miterlebten oder von Freundinnen und Freunden geschilderten Diskriminierungen im Alltag.

Mit diesem Banner sowie Posts auf Instagram  www.instagram.com/evang_steinheim.de möchten Sie auf ihre Erfahrungen hinweisen und zum Nachdenken anregen. Die dabei zitierten Erfahrungen wurden entweder selbst erfahren bzw. beobachtet oder von Freunden und Freundinnen erzählt. Als Ergebnis sind vielfältige Schilderungen von Diskriminierungen zusammengekommen, die rassistisch, sexistisch, behinderten- und menschenfeindlich sind. Allen Erfahrungen gleich ist, dass Diskriminierungen bei den Betroffenen immer ein Gefühl der Herabwürdigung erzeugt und, dass man sich nichtzugehörig fühlt.

Nach der Shell Jugendstudie 2015 haben bis zu 36 Prozent der befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren schon Diskriminierungen im Alltag empfunden.  Dabei geht es nicht um einzelne Situationen. Solche alltäglichen Diskriminierungen sind etwas ständig Begleitendes. Sie sind die Regel und nicht die Ausnahme. Und sie sind auch längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Mit der am Montag, den 22. Februar startenden Aktion möchten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf diese Situation aufmerksam machen, - auch ganz im Sinne des Mottos des 2. Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt/M „Schaut hin!“ Sie wollen damit ein klares Zeichen gegen Diskriminierungen im Alltag setzen und dafür sensibilisieren und ermutigen, Herabwürdigungen aller Art nicht mehr zu tolerieren oder sogar wegzuschauen.  Und gemeinsam will man die eigene Sprach- und Fassungslosigkeit überwinden, die solche Diskriminierungen immer wieder auslösen.


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