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Dekanatssynode tagt in Mühlheim

ekhn2030: Regionalplan im Fokus

Auf der Herbstsynode entscheiden die Delegierten über den Regionalplan im Dekanat Dreieich-Rodgau.

Wichtige Entscheidungen stehen auf der 7. Tagung der II. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau am Samstag, 14. Oktober, in Mühlheim an. Die Delegierten aus den 28 Dekanatsgemeinden treffen sich von 9 bis 13 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Friedensgemeinde, Büttnerstraße 24.

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Alexander Krey steht der laufende Zukunftsprozess „ekhn2030“ der evangelischen Landeskirche im Mittelpunkt der Agenda. Wie Dekan Steffen Held ankündigt, wird das Dekanat Dreieich-Rodgau seinen Vorschlag für den Zuschnitt der künftigen Nachbarschaftsräume vorstellen, in denen Kirchengemeinden und Mitarbeitende – letztere in so genannten „Verkündigungsteams“ – enger kooperieren werden. Daraufhin werden die insgesamt 76 Synodalen um Präses Dr. Michael Grevel über diesen Regionalplan des Dekanats Dreieich-Rodgau abstimmen.

Wie berichtet, will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im Rahmen eines Transformationsprozesses in den kommenden Jahren unter anderem mit Schwerpunktsetzungen und mehr Kooperation in Nachbarschaftsräumen strukturelle Einsparungen von 140 Millionen Euro pro Jahr erreichen.

Gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft

Zudem stellen die Anwesenden die Weichen für die Neuregelung der gemeindeübergreifenden Trägerschaft für die Kindertagesstätten im Kirchenkreis. Es gilt, eine gemeinsame Satzung zu verabschieden, in der die Verantwortungsbereiche im fusionierten Dekanat festgelegt sind, und einen neuen Trägervorstand zu wählen. Im weiteren Verlauf wird über die geplante Übernahme der Trägerschaft von zwei weiteren Kitas in Langen und Neu-Isenburg entschieden. Derzeit ist das Dekanat Träger von 18 evangelischen Kitas in der Region, in denen rund 400 Mitarbeitende insgesamt 1.400 Kinder betreuen.

Nachwahl in den DSV

Außerdem steht die Wahl eines neuen Mitglieds in den Dekanatssynodalvorstand (DSV) auf der Tagesordnung: Die Delegierten bestimmen eine Pfarrperson, die die Nachfolge von Sandra Scholz, Pfarrerin für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung, in dem insgesamt 13-köpfigen Leitungsgremium des Dekanats antritt.

Hintergrund: Dekanatssynode

Die Synode des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau ist das regionale Kirchenparlament der 65.000 evangelischen Christen im Kreis Offenbach und den Hanauer Stadtteilen Klein-Auheim und Steinheim. Die Dekanatssynode leitet das Dekanat, trägt die Verantwortung für die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden und sorgt dafür, dass der Auftrag der Kirche in der Region erfüllt wird. Dem 76 Personen starken Gremium gehören neben Ehrenamtlichen aus den 28 Gemeinden, die keine Kirchenvorstandsmitglieder sein müssen, Vertreter der Pfarrerschaft sowie zwei Jugenddelegierte an. Dekan Steffen Held und seine Stellvertreterin Birgit Schlegel sind qua Amt Mitglied von Synode und Dekanatssynodalvorstand (DSV). Präses Dr. Michael Grevel ist gewählter Vorsitzender und steht dem 13-köpfigen Dekanatssynodalvorstand (DSV) vor, der das Dekanat leitet und zwischen den Tagungen die Aufgaben der Dekanatssynode wahrnimmt.

Die Synode tagt öffentlich, Gäste sind willkommen. Das Dekanat bittet Interessierte um vorherige Anmeldung per E-Mail an dekanat.dreieich-rodgau@ekhn.de


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